V12-Fahrzeuge 2026: Alle aktuellen Modelle im Überblick
DrivableDrivable Blog
Egor KazminCEO & Co-Founder
14. Oktober 2026
12 Min. Lesezeit
TL;DR: 2026 sind noch elf neue Fahrzeuge mit V12-Motor erhältlich – von Ferrari und Lamborghini bis Rolls-Royce und Pagani. Ferrari CEO Vigna bestätigte, V12-Motoren so lange wie rechtlich möglich zu bauen (Quelle: Motor1, 2025). Die EU strich das vollständige Verbrennerverbot für 2035 Ende 2025 (Quelle: Motor1, Dez. 2025). Preise beginnen bei rund 220.000 €, steigen aber auf über 2,9 Mio. € für Hypercar-Exoten. Der V12 lebt – vorerst.

V12-Fahrzeuge 2026: Alle aktuellen Modelle im Überblick

Der V12-Motor gilt vielen als die reinste Form des Automobil-Handwerks. 2026 sind noch genau 11 Fahrzeugmodelle als Neuwagen mit V12-Motor erhältlich – vor fünf Jahren noch kaum denkbar gewesen.
Ferrari CEO Benedetto Vigna erklärte 2025, Ferrari werde V12-Motoren bauen, solange es rechtlich möglich ist (Quelle: Motor1, 2025). Gleichzeitig hat die EU das vollständige Verbrennerverbot für 2035 Ende 2025 gekippt und durch eine 90% Emissionsreduzierung ersetzt (Quelle: Motor1, Dez. 2025). 
Bekommt der Zwölfzylinder doch wieder Luft zum Feuern?

Roter Ferrari Sportwagen mit V12-Motor auf der Straße – Symbol für die Faszination des Zwölfzylinders

Welche Fahrzeuge sind 2026 mit V12-Motor erhältlich?

11 Modelle von 7 Herstellern – das ist der Stand von V12 Motoren im Jahr 2026.
Preisspanne --> ab 220.000 € für den Mercedes-Maybach S 680 bis zu knapp 2,9 Mio. € für den Pagani Utopia Roadster.
Diese 11 Fahrzeuge sind als Neuwagen bestellbar, auch wenn die Hypercars schon lange bereits weitgehend vergeben haben.

Hersteller Modell Motor Leistung 0–100 km/h Preis ab
Ferrari 12Cilindri (Coupé + Spider) 6,5L NA V12 819 PS ~3,0 s ~430.000 €
Ferrari Purosangue 6,5L NA V12 725 PS 3,3 s ~400.000 €
Lamborghini Revuelto 6,5L NA V12 + 3 E-Motoren 1.001 PS 2,5 s ~630.000 €
Rolls-Royce Ghost / Black Badge 6,75L Biturbo V12 563–592 PS ~4,8 s ~320.000 €
Rolls-Royce Phantom 6,75L Biturbo V12 563 PS ~5,3 s ~430.000 €
Rolls-Royce Cullinan Series II 6,75L Biturbo V12 563–592 PS ~5,0 s ~415.000 €
Mercedes-Maybach S 680 (ausgewählte Märkte) 6,0L Biturbo V12 621 PS 4,4 s ~220.000 €
Aston Martin Vanquish 5,2L Twin-Turbo V12 835 PS ~3,3 s ~400.000 €
Pagani Utopia Roadster 6,0L TT V12 (AMG-basiert) 870 PS ~3,1 s ~2,9 Mio. €
Zenvo Aurora 6,6L Quad-Turbo V12 Hybrid 1.850 PS 2,3 s ~2,6 Mio. €
Delage D12 7,6L V12 Hybrid 1.100 PS k. A. ~1,9 Mio. €

Ferrari – Der letzte Hüter des Hochdrehzahl-Saugmotors

Ferrari ist 2026 der einzige Hersteller, der gleich zwei Serienfahrzeuge mit Sauger V12-Motoren anbietet – und beide drehen bis über 9000 Umdrehungen.
CEO Benedetto Vigna erklärte --> Ferrari untersuche Wasserstoffverbrennung und E-Fuels und werde V12-Motoren bauen, solange es rechtlich möglich ist
(Quelle: Motor1, 2025). Und bei Ferrari wissen wir : Das ist keine Marketingaussage. Die nehmen ihre V12 Motoren EXTREM ernst.

Der Ferrari 12Cilindri ist das direkteste Beispiel dieser Philosophie. 819 PS aus 6,5 Litern Hubraum, ohne Hybrid, ohne Turbolader – pure Sauger Power.
Coupé und der Spider sind ab 430.000 € erhältlich. 0 auf 100 km/h in ca. 3,0 Sekunden, Höchstdrehzahl ist bei über 9.500 RPM. Wer Pure Saugmotoren in seiner reinsten Form sucht, findet bei Ferrari genau das richtige.

Der Ferrari Purosangue bringt denselben Motor (6,5-Liter-V12) in einen Viertürer. 725 PS, 3,3 Sekunden auf 100 km/h, Preis ab rund 400.000 €. Was technisch als SUV gilt (Ferrari nennt ihn FUV - Ferrari Utility Vehicle) und zeigt, dass deren V12 ein wahrer Alleskönner ist. Ferrari-Modelle auf Drivable entdecken.

Ferrari Supersportwagen mit V12-Saugmotor im Stadtbild – Ferrari 12Cilindri Stilikone 2026

Lamborghini Revuelto – Wenn V12 auf Hybrid trifft

Der Lamborghini Revuelto kombiniert einen V12 6,5-Liter-Saugmotor mit drei Elektromotoren zu sagenhaften 1.001 PS – und ist damit das erste Lamborghini-V12-Fahrzeug mit Hybridantrieb überhaupt.
Der Einstiegspreis liegt bei über 630.000 € für das Modelljahr 2026 (Quelle: KBB, 2026). 0 auf 100 km/h in 2,5 Sekunden. Machtdemonstration der Moderne.

Der V12-Sauger bleibt das Herzstück. Die Elektromotoren übernehmen die Vorderachse und unterstützen beim Anfahren – doch bei hohen Drehzahlen arbeitet der Zwölfzylinder ganz allein.
Lamborghinis Strategie ist klug (vernünftige Emotionen trotz harter Regulierung) : Hybrid als Emissionssenker, V12 Sound und Feel für die EMOTIONEN. Genau von denen gibt es immer weniger und weniger in Autos heute. Lamborghini-Modelle auf Drivable.

Der Lamborghini Revuelto verbindet einen 6,5-Liter-Saugmotor mit drei Elektromotoren zu 1.001 PS Systemleistung. Einstiegspreis: 630000€ +. Mit 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h ist er das schnellste V12-Serienfahrzeug, das heute neu gekauft werden kann.
Lamborghini Supersportwagen in silber – der Lamborghini Revuelto vereint V12-Power mit Hybridtechnologie

Rolls-Royce – Die überraschende V12-Wende 2026

Rolls-Royce hatte ursprünglich geplant, bis 2030 vollständig auf Elektrofahrzeuge umzustellen.
Anfang 2026 traf CEO Chris Brownridge eine wirklich erstaunliche Entscheidung: Der V12 werde über 2030 hinaus erhalten bleiben, getrieben von klarer Kundennachfrage (Quelle: Motor1, 2026).
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Der elektrische Rolls-Royce Spectre verzeichnete 2025 einen Absatzrückgang von 47 % gegenüber dem Vorjahr; der erstmals 2018 vorgestellte V12-Cullinan macht rund 60 % aller Auslieferungen aus (Quelle: BMWBlog, März 2026).

Die BMW Group bestätigte im März 2026, den N74-V12-Motor über das Jahr 2030 hinaus für Rolls-Royce zu fertigen (Quelle: BMWBlog, März 2026). Ghost, Phantom und Cullinan Series II – alle drei tragen 2026 den 6,75-Liter-Biturbo-V12 mit 563 bis 592 PS. Ein CEO, der klar darauf hört, was Rolls-Royce-Kunden wirklich wollen. Chapeau. 

Aston Martin Vanquish und die Hyper-Exoten: Pagani, Zenvo, Delage

Der Aston Martin Vanquish kehrt 2026 mit 835 PS aus einem 5,2-Liter-Twin-Turbo-V12 zurück – und macht damit deutlich, dass Aston Martin den V12 als Markenidentität nicht nur nicht aufgibt sondern voll drauf setzt. 0 auf 100 km/h in ca. 3,3 Sekunden, Preislich geht das Flaggschiff ab rund 400.000 € los. Gegenüber dem Ferrari V12 wählt Aston einen anderen Ansatz: Turboaufladung statt Sauger Hochdrehzahl. Die Briten differenzieren sich mit untertouriger Drehzahl und Eleganz. 

Am obersten Ende der Preisskala: Der Pagani Utopia Roadster. Kosten : ab 2,9 Mio. €. Motor: Der AMG-basierte 6,0-Liter-Biturbo-V12 mit 870 PS.
Pagani baut 130 Roadster die 99 Coupé-Varianten sind schon lange vollständig verkauft (Quelle: evo.co.uk, 2025).
Der
Zenvo Aurora mit 1.850 PS aus einem 6,6-Liter-Quad-Turbo-V12-Hybrid und der Delage D12 mit einem 7,6-Liter-V12-Hybrid und 1.100 PS runden die Kleinserienproduktionen ab. Preislich ->ab ~2,6 Mio. € bzw. ~1,9 Mio. €.

Wo ist der V12 verschwunden? BMW, Bentley und die verlorenen Motoren

Nicht alle V12-Geschichten enden gut. Bentley stellte die W12-Produktion im April 2024 in Crewe ein – der letzte Zwölfzylinder war für den Batur Convertible in nur 16 Einheiten (Quelle: Bentley Media, 2024).
Damit endet eine Ära: Der 6,0-Liter-W12 war über zwei Jahrzehnte das Herzstück von Continental GT und Mulsanne. Bentley auf Drivable.

BMW hat den V12 im aktuellen 7er vollständig aufgegeben. Der letzte BMW-V12 war die M760Li Final Edition von 2022 – seitdem keine Zwölfzylinder mehr aus München. Der Gordon Murray T.50 mit seinem Cosworth-V12 ist bis 2025 komplett ausgeliefert, alle 100 Einheiten vergeben. 

Detailaufnahme eines Hochleistungs-V12-Motors mit Leistungsmarkierungen – Ingenieurkunst auf höchstem Niveau

Die Zukunft des V12: Wer rettet den Zwölfzylinder?

Die Frage nach der Zukunft des V12 ist 2026 ist ein Zweischneidiges Schwert - vor allem im Vergleich zu vor zwei Jahren. 

Drei Entwicklungen verändern das Bild grundlegend:
eine (etwas) entspanntere Regulierungslage, mehr versprechende technologische Alternativen zum fossilen Benzin und die wachsende Hyper-Exklusivität des Zwölfzylinders als Luxusgut.

Die EU-Regulierung: Besser als erwartet für den Verbrenner

Ende 2025 strich die EU das vollständige ICE-Verbot (Verbrenner-Verbot) für 2035 und ersetzte es durch eine Vorgabe von 90 % Emissionsreduzierung (Quelle: Motor1, Dez. 2025).
Das ist ein RIESIGER Schritt - absolut nicht zu unterschätzen. Fahrzeuge, die mit E-Fuels oder synthetischem Wasserstoff betrieben werden, können diese mit Vorgabe Leichtigkeit erfüllen – auch ein V12.
Verbrenner sind damit in Europa legal bis mindestens 2035 und darüber hinaus, wenn die Kraftstofftechnologie mitspielt.

E-Fuels und Wasserstoffverbrennung: Der technologische Ausweg

Ferrari untersucht aktiv sowohl Wasserstoffverbrennung als auch synthetische E-Fuels für zukünftige Verbrennungsmotoren (Quelle: Motor1, 2025). Die Formel 1 plant bis 2026 den Wechsel auf 100-prozentig nachhaltigen Kraftstoff – ein Technologietransfer auf Straßenfahrzeuge könnte nach 2030 realistisch sein. Porsche investiert bereits seit Jahren in E-Fuel-Produktionsanlagen in Patagonien. Wenn synthetischer Kraftstoff in ausreichender Menge und zu vertretbaren Kosten verfügbar wird, verliert das Emissionsargument gegen den V12 (und eigentlich gegen alle Verbrenner) jegliche Stärke.

Wasserstoffverbrennung ist dabei der auf Papier "radikalere" Weg. Ein V12 mit Wasserstoff wäre technisch machbar, klingt wie ein Verbrenner und stößt faktisch nur Wasserdampf aus. Es gab auch schon Experimente und Umrüstungen die auf nahezu komplett auf bestehender Motor Technologie basieren.
Der Zeitplan ist allerdings ehrlich: vor 2030 sind keine serienreifen Fahrzeuge zu erwarten. Es ist eine 2030+ Geschichte. Aber eine ziemlich mögliche.

Wer kann den V12 wirklich retten?

Ferrari ist der stärkste Kandidat. Als einzige Marke, die V12-Motoren sowohl auf technischer als auch kommerzieller Ebene explizit zugesichert hat, mit einer aktiven F1-Pipeline für nachhaltige Kraftstoffe und dem klaren öffentlichen Bekenntnis des CEOs, ist Ferrari die Institution, der der V12 am meisten verdankt. Wenn ein Hersteller den Zwölfzylinder bis 2035 und darüber hinaus trägt, dann Ferrari.

Rolls-Royce kann den V12 in der Ultra-Luxus-Nische konservieren – gestützt durch BMW-Produktion und Kundennachfrage, die sich nicht durch Elektrotrends beeindrucken lässt. Lamborghini betreibt mit dem Revuelto die klügste Brückenstrategie: Hybrid als regulatorisches Feigenblatt, V12-Seele als Produktidentität. Alle drei zusammen ergeben ein Szenario, in dem der Zwölfzylinder 2030 noch da ist – leiser vielleicht, seltener sicher, aber unverkennbar lebendig.

Luxuriöser Supersportwagen von der Seite – das V12-Erlebnis bleibt einer exklusiven Schicht vorbehalten

Das V12-Erlebnis erleben – ohne Millionenbudget

Einen V12 zu kaufen ist für die meisten Menschen keine realistische Option. Ihn zu fahren ist es. Auf Drivable können Lamborghini, Ferrari und andere Supersportwagen tageweise gemietet werden – direkt von geprüften, gewerblichen Vermietungsunternehmen. Drivable arbeitet ausschließlich mit gewerblichen Anbietern zusammen, die vom Plattformbetreiber geprüft werden. Kein Peer-to-Peer, keine Privatfahrzeuge.

Alle Fahrzeuge sind über den jeweiligen gewerblichen Vermieter vollkaskoversichert. Die maximale Selbstbeteiligung wird transparent vor der Buchung kommuniziert. Bezahlt wird digital in der App – per Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay, Klarna oder PayPal, und erst nach Annahme durch den Vermieter. Die Kaution wird persönlich bei der Fahrzeugübergabe hinterlegt, per Bargeld, Karte vor Ort oder PayPal. Drivable selbst besitzt keine Fahrzeuge.

Zwei aktuelle Beispiele für den Einstieg ins V10- und V12-Segment:

Fragen zu Versicherung, Buchungsablauf und Mietbedingungen beantwortet die Drivable FAQ-Seite ausführlich. Der Einstieg in das Erlebnis eines Hochleistungsmotors muss kein siebenstelliges Budget voraussetzen.

Häufig gestellte Fragen zum V12 im Jahr 2026

Wie viele Fahrzeuge haben 2026 noch einen V12-Motor?

2026 sind elf Modelle von sieben Herstellern als Neuwagen mit V12-Aggregat erhältlich – darunter Ferrari, Lamborghini, Rolls-Royce, Mercedes-Maybach, Aston Martin, Pagani und Zenvo. Preise beginnen bei rund 220.000 € für den Mercedes-Maybach S 680 und reichen bis zu knapp 2,9 Mio. € für den Pagani Utopia Roadster.

Hat Bentley noch ein V12-Fahrzeug im Angebot?

Nein. Bentley stellte die Produktion des W12-Motors im April 2024 offiziell ein. Das letzte Fahrzeug mit W12 war der Batur Convertible in einer Kleinstserie von 16 Einheiten (Quelle: Bentley Media, 2024). Im aktuellen Bentley-Portfolio gibt es keinen Zwölfzylinder mehr. Bentley auf Drivable.

Wird der V12-Motor durch EU-Regulierung verboten?

Das vollständige ICE-Verbot für 2035 wurde von der EU Ende 2025 gestrichen und durch eine 90-prozentige Emissionsreduzierung ersetzt (Quelle: Motor1, Dez. 2025). Fahrzeuge mit E-Fuels oder Wasserstoffverbrennung können diese Anforderung erfüllen. Ein pauschales Verbot des V12 ist derzeit nicht in Kraft.

Was ist das günstigste neue Auto mit V12-Motor 2026?

Der Mercedes-Maybach S 680 ist auf ausgewählten Märkten ab rund 220.000 € erhältlich und damit das zugänglichste neue V12-Fahrzeug im Jahr 2026. Mit 621 PS und 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h verbindet er Luxuslimousinen-Komfort mit V12-Leistung.

Kann ich einen V12-Sportwagen mieten, ohne ihn kaufen zu müssen?

Ja. Auf Drivable sind Supersportwagen tageweise buchbar – von geprüften gewerblichen Vermietungsunternehmen, vollkaskoversichert, mit transparenten Mietbedingungen. Beispiele: Lamborghini Huracán EVO Spyder ab 950 €/Tag oder Lamborghini Huracán STO ab 1.299 €/Tag. Buchung und Zahlung erfolgen vollständig digital.

EK
Egor Kazmin

CEO & Co-Founder

Egor ist die strategische Kraft hinter Drivable. Er leitet die geschäftliche Ausrichtung und sorgt dafür, dass der B2B2C-Marktplatz für Sportwagen sowohl für professionelle Anbieter als auch Mieter das beste Erlebnis bietet.

14. Oktober 2026

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